Über mich:

Portrait Angelika Maiworm



Als Künstlerin arbeite ich interdisziplinär. Begonnen habe ich mit Fotografie, dazu kamen Performance – Kunst und Installation (Rauminstallation/Landart), Rundfunkarbeit. Als Autorin habe ich journalistische, theoretische und literarische Texte veröffentlicht.

Meine wichtigste wissenschaftliche Arbeit: Angelika Maiworm: Räume, Zeiten, viele Namen - Ästhetik als Kritik der Weiblichkeit (Weingarten, 1984).

An der Leibniz Universität Hannover habe ich Literatur- und Geisteswissenschaften studiert und mein Studium mit dem Magister Artium abgeschlossen.

Ich war innerhalb von Künstlergruppen an etlichen Projekten beteiligt: Reindeer Werk Associates, M.in T., „Das Konzil“, „Halde Kalisation Eins“, „Hart an der Grenze“ – parallel dazu eigene Installations- und Performancearbeiten.

Von 1981 – 1991 arbeitete ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin / Dozentin an der Universität Hildesheim im Studiengang „Kulturwissenschaften und künstlerische Praxis".

Von 1987 bis 2025 war ich freie Mitarbeiterin für den Rundfunk (SFB, RBB, Radio Bremen, BR) als Autorin, Musikmoderatorin und Regisseurin von Hörspielen und Features sowie von für den Funk eingerichteten Lesungen: „Passagen“ und „Ohrenbär“).

Ich beschäftige mich seit einigen Jahren wieder zunehmend mit Fotografie, inzwischen nicht mehr analog sondern digital. Digitale Bildbearbeitung macht mir eine gänzlich neue Welt zugänglich, die mich immer mehr begeistert – vor allem im Produktionsprozess selbst.

Ich werde in meinen Fotos fündig, arbeite mit dem Zufall, mit Mehrfachbelichtungen und Unschärfe und lege dann im Bearbeitungsprozess Schichten frei, die sich dem Auge im Ausgangsmaterial nicht unmittelbar erschließen. Ich liebe Minimalismus, komme aber oft über die Bildbearbeitung zu überraschender Farbigkeit – ich lasse mich von dem vorgefundenen Material leiten und erfahre immer wieder: Einem Konzept folgen und Sich-Auf Etwas-Einlassen - das ist weit voneinander entfernt. Ich experimentiere mit der Tiefe des Bildraums, dabei ist für mich nicht so sehr das Abgebildete wichtig, sondern eher das Erfinden von Welten.